Eremo di Santa Maria a Castello

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Châteaux forts

Eremo di Santa Maria a Castello

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Die Burgruine Eremo di Santa Maria a Castello thront auf dem Sant’Apollinare-Hügel im Ortsteil Trivio von Castel San Giorgio, etwa 270 Meter über dem Meeresspiegel. Sie entstand im 8. Jahrhundert unter Herzog Arichis II. als Teil eines Befestigungssystems gegen Franken und Sarazenen und war strategisch über der Via Popilia gelegen. Später wurde sie zur Einsiedelei umgewidmet, nachdem Humiliatenbrüder um 1300 die Reste nutzten und 1586 ein Gästehaus hinzufügten. Die Anlage birgt Spuren einer vorrömischen Besiedlung mit Fundstücken wie Terrakotta-Keramik und Bronzemünzen, die auf ein Heiligtum für Mercurius hindeuten. Im 11. Jahrhundert verlor die Burg ihre militärische Bedeutung und ging an die Benediktiner von Cava de’ Tirreni über. Ein Fresko aus dem 14. Jahrhundert, das 1950 nach Restaurierung freigelegt wurde, zeigt eine Madonna mit Kind und gilt als bedeutendes Zeugnis mittelalterlicher Kunst. Von der Burg aus eröffnet sich ein Panorama über weite Teile Kampaniens: Im Norden reicht der Blick bis Neapel, zum Vesuv und zur Insel Ischia, im Westen bis zu den Monti Lattari, im Süden bis Cava de’ Tirreni und zum Monte S. Adiutore. Die Kirche Santa Maria della Grazia mit ihrem barocken Altarschmuck und dem Fresko der Madonna del Castello lädt zum Verweilen ein, während die umgebenden Räume und Terrassen Einblicke in die klösterliche Vergangenheit geben.

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