Denkmal für die Juden von Zelem

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Denkmal für die Juden von Zelem

Denkmal in Deutschkreutz

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Das Denkmal für die Juden von Zelem steht in Deutschkreutz im Burgenland, vor dem früheren Wohnhaus des Komponisten Karl Goldmark. Es erinnert an die im Jahr 1938 vertriebene jüdische Gemeinde, die einst die größte des Burgenlandes war. Der Ort liegt in der früheren Judengasse, heute Hauptstraße, und zählt zu den letzten erhaltenen Judenhäusern der Region. Die Geschichte der Gemeinde reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als Juden aus Nachbarregionen hier Schutz fanden. Unter dem Schutz der Esterházy entwickelte sich Zelem zu einer der Siebengemeinden, erreichte 1857 mit 1.244 Mitgliedern ihren Höhepunkt und unterhielt eine bedeutende Synagoge, einen Friedhof und eine Talmudschule. Nach der Annexion 1938 folgte die brutale Verfolgung, die zur fast vollständigen Auslöschung der Gemeinde führte. Von 81 Ermordeten fehlt bis heute die Spur vieler Opfer. Vor Ort führt der Weg zum Denkmal vorbei an einer Gedenktafel im Judenfriedhof, die an ein Massengrab von 284 Budapester Juden erinnert. Sie starben 1944 auf einem Todesmarsch beim Bau des Südostwalls. Die Enthüllung des Denkmals 2012 durch Michael Feyer wurde mit einer Zeremonie begangen, an der auch Vertreter der israelitischen Kultusgemeinde teilnahmen.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Monument
Ort
Deutschkreutz

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