Image: C.Stadler/Bwag · CC BY-SA 3.0 at · Wikimedia Commons
Klosterruine Landsee
Kloster in Markt Sankt Martin (96382)
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Die Klosterruine Landsee erhebt sich auf dem bewaldeten Klosterberg oberhalb des Ortes Landsee in der Marktgemeinde Sankt Martin im Bezirk Oberpullendorf. Sie entstand 1701 als Eremitenkloster der Kamaldulenser auf einem Hang, der der Burgruine Landsee gegenüberliegt. Seit der Auflösung 1782 durch die josephinischen Reformen verfällt die Anlage, deren erhaltene Mauerreste unter Denkmalschutz stehen. Die Stiftung des Klosters geht auf Eva Tököly zurück, die Ehefrau des Feldmarschalls Paul I. Esterházy, die mit einem Vermögen von 15.000 Gulden den Bau ermöglichte. Ursprünglich umfasste die Anlage eine dem Erzengel Michael geweihte Kirche, einen Glockenturm an ihrer Nordseite und acht freistehende Eremitenklausen entlang der Kirchenfront. Nördlich der Kirche lagen die Klostergebäude, ergänzt durch einen Meierhof. Heute bietet die Ruine ein Bild des Verfalls, das dennoch die einstige Struktur erkennen lässt. Die wenigen erhaltenen Mauerzüge vermitteln einen Eindruck von der symmetrischen Anlage mit Kirche, Turm und den seitlichen Klausen. Der Standort auf dem bewaldeten Berg ermöglicht einen weiten Blick über die umliegende Landschaft des Burgenlands.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Kirchengebäude, Kloster
- Ort
- Markt Sankt Martin
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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