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Palais Reichenbach
nicht erhaltenes Stadtpalais an der Oberen Königsstraße in Kassel
Das Palais Reichenbach war ein prächtiges Stadtpalais an der Oberen Königsstraße in Kassel. Es stand zwischen dem Weißen Palais und dem Palais Hessen-Rotenburg und wurde 1772 von Johann Wilhelm von Gohr errichtet. Ursprünglich als „Palais Gohr“ bekannt, wurde es später nach der Geliebten des Kurfürsten Wilhelm II., der Gräfin Reichenbach, benannt. Die historischen Räume wie das Treppenhaus und der Seitenflügel blieben bis 2006 erhalten. Das Palais war ein bedeutendes Beispiel für die Privathausarchitektur des 18. und 19. Jahrhunderts. Es war Teil des Residenzpalaiskomplexes und trug verschiedene Namen wie „Palais Hanau“ und „Kleines Palais“. Im 19. Jahrhundert wurde es verkauft und als Restaurant genutzt, bis es im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Nach dem Krieg wurde ein Teil des Gebäudes wiederaufgebaut, doch die Fassade wurde später verändert. Vor Ort gab es einen repräsentativen Treppenaufgang, ein Festsaal und ein Restaurant mit historischen Ausstattungen. Die Umgebung umfasste das Weiße Palais und das Palais Hessen-Rotenburg. Die Abbrucharbeiten im Jahr 2006 führten zur Freilegung von Resten des Palais Hessen-Rotenburg, doch keine archäologische Dokumentation erfolgte.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Schloss
- Ort
- Kassel
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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