Františkánský klášter v Tachově

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Františkánský klášter v Tachově

Kloster in Tschechien

Das Franziskanerkloster Tachov liegt in der tschechischen Bezirksstadt Tachov, westlich von Prag. Es wurde im 15. Jahrhundert von den Franziskaner-Minoriten gegründet und um ein aus der Zeit der hussitischen Belagerung stammendes Gotik-Gebäude errichtet. Die Kirche St. Maria Magdalena wurde im 17. Jahrhundert durch einen Brand zerstört und in ihrer heutigen Form wieder aufgebaut. Das barocke Klostergebäude mit vier Flügeln um einen Innenhof ist bis heute erhalten. Das Kloster war bis ins 19. Jahrhundert ein wichtiger religiöser und kultureller Ort. Die Anzahl der Brüder stieg im 18. Jahrhundert auf 30, sank dann aber wieder. Bis in die 1950er Jahre lebten noch Franziskaner im Kloster, das 1950 aufgelöst wurde. Heute beherbergt das Gebäude das Tachauer Kreismuseum, das eine heimatkundliche Sammlung zeigt. Die ehemalige Klosterkirche besitzt eine Rokokoausstattung und verschiedene kunstgeschichtliche Werke. Im Klostergebäude gibt es einen Hof mit alten Ölbildern und einen Kreuzgang. Die spätgotische Kreuzigungsgruppe von Ulrich Creutz ist heute im Nationalmuseum in Prag zu sehen. Die Seitenaltäre der hl. Antonius und Franziskus stammen von Baron Johann Philipp Husmann. Die Fresken wurden 1827 von Christoph Maurus Fuchs geschaffen. Die Klosterkirche besitzt zudem Gemälde und Statuen aus dem 19. Jahrhundert, darunter Werke von Franz Rumpler.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte.

Art
Kloster
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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