Altenwalder Burg
Burg in Cuxhaven-Altenwalde, einige Wälle sind erhalten
Die Altenwalder Burg war eine germanische Höhenburganlage in Altenwalde, einem Stadtteil von Cuxhaven in Niedersachsen. Sie lag auf der Altenwalder Höhe oberhalb des Karl-Grote-Platzes und stand auf einem altsächsischen Gräberfeld, das vom 3. bis 8. Jahrhundert mit Urnen belegt war. Die Burganlage wurde im 8. Jahrhundert nach römischem Vorbild auf dem erhöhten Gelände (37,5 m NHN) errichtet und war die nördlichste fränkische Befestigung. Die Burg hatte eine Ausdehnung von 60 × 90 Metern und bestand aus holzverkleideten Erdwällen und einem umlaufenden Graben. Sie diente zur Abwehr von Wikingerüberfällen und sicherte den versandeten Hafen von Wolde sowie Handelswege nach Holstein und dem Ostseeraum. Die Burg wurde während der Sachsenkriegen um 797 angelegt und existierte vermutlich nur bis zum 9. oder 10. Jahrhundert. Sie wurde 1282 erstmals erwähnt. Die verbliebenen Reste der Wallanlage sind heute noch sichtbar. Der 8 m breite Hauptwall ist 1,50 m hoch und hatte einen vorgelagerten Graben von 2,40 m Breite und 1 m Tiefe. Der Wall wurde aus lehmiger Sandschüttung aufgeworfen und mit Holz- und Plaggenkonstruktionen stabilisiert. Im Westen war ein Vorwall vorhanden. Die Burganlage wurde durch die Kriege des 20. Jahrhunderts beeinträchtigt.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Burg
- Ort
- Cuxhaven
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