📷 Image: Wikimedia Commons
Ruinen Thernberg
Schloss im Bezirk Neunkirchen, Niederösterreich
Ce texte n’est pour l’instant disponible qu’en allemand.
Die Ruinen von Thernberg liegen in Scheiblingkirchen-Thernberg im niederösterreichischen Viertel unter dem Wienerwald. Die Höhenburg thront südöstlich des Ortes, leicht oberhalb der Straße nach Lichtenegg, umgeben von dichtem Bewuchs. Das gesamte Gelände mit Burg- und Schlossruinen ist heute verwachsen und wegen Einsturzgefahr nicht zugänglich. Die Anlage blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die bis ins frühe 12. Jahrhundert reicht. Urkunden nennen 1108 einen Emerich de Terrenberch und 1150 einen Rapoto von Thernberg. Erst 1227 wird die Burg selbst erstmals urkundlich erwähnt, wobei neuere Forschungen ihren Bau auf das erste Viertel des 13. Jahrhunderts datieren. Berühmte Besitzer wie der Wiener Bürgermeister Konrad Vorlauf, der hier 1408 gefangen saß, oder der Räuberhauptmann Franz Magusch prägten die Erzählung. Erzherzog Johann, der die Herrschaft 1807 erwarb, ließ Schloss und Burg renovieren und schuf hier eine bedeutende Gemäldesammlung, die später den Grundstock des Joanneums in Graz bildete. Vor Ort lässt sich die Atmosphäre vergangener Jahrhunderte erahnen, auch wenn die Ruinen nicht betreten werden können. Der ehemalige Bergfried wurde zur Aussichtswarte umgebaut, und rund um das Schloss erstreckte sich einst ein Landschaftsgarten mit Wasserfällen und exotischen Pflanzen. Die Nähe zu anderen historischen Stätten wie Burg Seebenstein unterstreicht die landschaftliche und kulturelle Bedeutung der Region.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Scheiblingkirchen-Thernberg
- Adresse
- Thernberg 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Découvrir plus dans cette région
Thèmes autour de Niederösterreich
À proximité
- Ehem. Bader- bzw. Mesnerhaus684 m
- Pfarrhof711 m
- Pfarrkirche Thernberg725 m
- Pest-/Dreifaltigkeitssäule774 m
- Gsollberg1.8 km
- Flur-/Wegkapelle2.1 km
QR-Code