Propstei Wislikofen

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Propstei Wislikofen

Klostergebäude in Wislikofen im Kanton Aargau, Schweiz

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Die Propstei Wislikofen war eine Zelle des Benediktinerklosters St. Blasien und liegt im Ort Wislikofen, einem 342 Einwohner zählenden Ort im »Studenland«, östlich von Bad Zurzach. Der Ort wird vom Tal des Hochrheins durch einen Kalkriegel getrennt. Die Propstei war bis 1807 ein wichtiger Standort für das Kloster und wurde später von der Eidgenossenschaft übernommen. Die Propstei war von 1113 oder 1114 als Zelle des Klosters St. Blasien gegründet und wurde 1137 von Papst Innozenz II. bestätigt. Sie diente als Zufluchtsort für Mönche während der Reformation und wurde mehrfach ausgebaut. 1807 wurde sie säkularisiert, und 1812 ging sie an den Kanton Aargau, der sie 1976 der Römisch-katholischen Landeskirche überließ. Sie dient heute als Bildungszentrum. Die Propstei umfasst eine vierflüglige Anlage mit einer Kirche, die ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert stammt und im 14. Jahrhundert erweitert wurde. Die Ausstattung der St.-Oswald-Kirche umfasst einen barocken Hauptaltar, eine Kanzel und Balkonlogen, die dem Schreiner Johann Christoph Feinlein zugeschrieben werden. Die Bauten wurden in den Jahren 1973–1976 restauriert und erweitert.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

Art
Kirchengebäude, Kloster, Propstei, religiöse Gemeinschaft
Ort
Zurzach
Adresse
Propsteiweg 18, 5463 Wislikofen
Erbaut
900
Denkmalstatus
Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung

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