Gösselsdorfer See

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Kärnten

Gösselsdorfer See

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Der Gösselsdorfer See ist ein Badesee an der Grenze zwischen den Gemeinden Eberndorf und Sittersdorf im Südosten Kärntens. Er liegt am Rand der Rückersdorfer Platte und gehört zu den verlandeten Seen des Kärntner Unterlands. Von einst einem Quadratkilometer Wasserfläche sind heute nur noch etwa 32 Hektar übrig, bei einer maximalen Tiefe von drei Metern. Das flache Wasser begünstigt üppige Bestände an Seerosen, Teichrosen und Unterwasserpflanzen, während an den Ufern Schilf, Rohrkolben und Binsen wachsen. Huminsäuren aus den umliegenden Mooren färben das Wasser bräunlich. Der See ist Teil eines 476 Hektar großen Landschaftsschutzgebiets und grenzt im Süden an ein 23,4 Hektar großes Naturschutzgebiet. Er wird hauptsächlich durch Grundwasser gespeist, das im Sommer mit 300 bis 400 Litern pro Sekunde durchströmt. Sein Abfluss führt in die Drau. Im See leben elf Fischarten, darunter Aitel, Hecht, Karpfen und Wels. Während der Vogelzugzeit dient er als wichtige Raststätte für durchziehende Vögel. Vor Ort lädt das flache, warme Wasser zum Baden ein, während die umgebenden Schilfgürtel und Verlandungszonen eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt bieten. Die ruhige Lage inmitten von Schutzgebieten macht den See zu einem Ort der Stille und Naturbeobachtung. Wanderwege führen durch das Landschaftsschutzgebiet und bieten Ausblicke auf das Gewässer und seine Umgebung.

Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant

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