📷 Image: Wikimedia Commons
Margaretenkapelle
Kirchengebäude in Steyr
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Die Margaretenkapelle steht in Steyr am Brucknerplatz und entstand um 1430 als gotischer Bau. Ihr gotischer Dachreiter wird dem Baumeister Hans Puchsbaum zugeschrieben, der auch die benachbarte Stadtpfarrkirche errichtete. Ein Vorgängerbau könnte bereits im 13. Jahrhundert existiert haben, erstmals sicher erwähnt wird die Kapelle 1430 durch eine Stiftung. Die Kapelle überstand Brände und Kriege, doch erst nach der Profanierung 1797 diente sie lange als Lagerraum. Erst 1978 wurde sie nach einer Restaurierung wieder geweiht. Der Chor mit seinem 5/8-Schluss und kreuzrippengewölbten Joch ist 9,30 Meter hoch und zeigt verzierte Schlusssteine mit Rosen- und Lilienmotiven. Im Inneren beeindruckt der barocke Altar aus dem Stift Garsten mit einem Altarblatt der Vierzehn Nothelfer von Karl von Reslfeld. Die barocken Chorfenster blieben erhalten, während die Trennwand zum Langhaus entfernt wurde. Heute präsentiert sich die Kapelle als schlichte Werktagskirche mit historischem Gewölbe und Ausstattung.
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- Art
- Kapelle, Kirchengebäude
- Ort
- Steyr
- Adresse
- Brucknerplatz
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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