📷 Image: Wikimedia Commons
palais Kinských
Barockbauwerk in Prag
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Das Palais Goltz-Kinsky steht in der Prager Altstadt am Altstädter Ring (Staroměstské náměstí) Nr. 11/12. Es wurde zwischen 1755 und 1765 als Barockpalais errichtet, wobei die Entwürfe von Kilian Ignaz Dientzenhofer stammen. Nach dem Tod des Erbauers verkaufte seine Witwe 1768 das Gebäude an die Familie Kinsky, die es bis 1945 besaß. Ein Barockanbau wurde später hinzugefügt. Das Palais hat historische Bedeutung, da es 1819 Anton Langweil und 1843 Bertha von Suttner, die erste weibliche Friedensnobelpreisträgerin, beherbergte. Franz Kafka besuchte das Gebäude als Schüler, und von 1912 bis 1918 befand sich im Vorderhaus ein Kurzwarengeschäft. 1948 hielt Klement Gottwald eine Rede vom Balkon, und 1992 Václav Havel, der das Ende des sozialistischen Systems verkündete. Im Inneren des Palais sind Reste eines mittelalterlichen Kreuzgewölbes erhalten. Die Architektur vereint Rokoko-Elemente mit Klassizismus. Die Generaldirektion der Nationalgalerie Prag nutzt das Gebäude heute, wobei Dauerausstellungen zur antiken, asiatischen Kunst und tschechischen Landschaftsmalerei zu sehen sind. Ausblick auf die Prager Altstadt und die Umgebung sind vom Balkon aus möglich.
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- Art
- Palast, Museumsgebäude
- Ort
- Prager Altstadt
- Adresse
- Staroměstské náměstí 606/11
- Erbaut
- 1755
- Baustil
- Rokoko
- Architekt
- Kilian Ignaz Dientzenhofer
- Denkmalstatus
- Nationales Kulturdenkmal
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