Kultplatz im Flur Grütze
archäologische Fundstelle in der österreichischen Gemeinde Feldkirch
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Der Kultplatz im Flur Grütze befindet sich in Feldkirch-Altenstadt in Vorarlberg, nahe dem Gasthof Kreuz. Die Anlage stammt aus der späten Bronzezeit und wurde zwischen 1954 und 1957 unter der Leitung von Elmar Vonbank untersucht. Bei Feldarbeiten stießen Arbeiter auf Branderde, Keramik und Steinsetzungen, die zu den Ausgrabungen führten. Die Bedeutung des Ortes zeigt sich in seiner architektonischen Gestaltung und den zahlreichen Funden. Eine 30 bis 50 Zentimeter dicke Ascheschicht mit verbrannten Tierknochen von Rindern, Schweinen und Ziegen sowie Getreide- und Brotresten deutet auf rituelle Handlungen hin. Die Anlage bestand aus einem doppelten Steinkreis mit einem Durchmesser von etwa acht Metern, in dessen Zentrum sich möglicherweise ein Altar befand. Der versetzte Zugang unterstreicht die besondere Bedeutung des Innenraums. Vor Ort sind heute kaum noch Spuren sichtbar, da die Gegend mit Häusern überbaut ist. Dennoch vermittelt der Ort eine Vorstellung von bronzezeitlichen Kultpraktiken. Die Funde umfassen unter anderem 15 Bronze-Nadeln, ein Bronze-Messer, sechs Fingerringe und Armreifen sowie rekonstruierte Schneppenkannen. Die Keramik stammt teils aus der Urnenfelderkultur, teils aus der Laugen-Melaun-Kultur, was auf weitreichende Verbindungen hindeutet.
Les horaires et les tarifs varient selon la saison et ne figurent donc pas dans ce texte. Informations à jour chez l'exploitant
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Feldkirch
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