📷 Image: Wikimedia Commons
Szczecin Lagoon
inneres Küstengewässer im Mündungsbereich von Oder und Peene
Das Stettiner Haff ist ein inneres Küstengewässer im Mündungsbereich der Oder und Peene, das die Grenze zwischen Polen und Deutschland seit 1945 markiert. Es besteht aus zwei Teilen: dem polnischen Großen Haff mit 410 km² und dem deutschen Kleinen Haff mit 277 km². Die Gewässer sind von Inseln wie Usedom und Wolin umgeben und verbinden sich über Meeresarme mit der Ostsee. Die Fläche umfasst insgesamt 903 km², mit einer maximalen Tiefe von 10,5 Metern in der Fahrrinne zwischen Stettin und Swinemünde. Das Stettiner Haff ist bekannt für seine reiche Fischerei, die bereits im Mittelalter wichtige Wirtschaftsquelle war. Die Stadt Anklam verwaltete eine Zollstation am westlichen Ende, und Herzog Bogislaw X. erließ 1495 eine Haffordnung zur Regulierung der Fischerei. Im 19. Jahrhundert gab es bis zu 22 Meter lange Zeesekähne, die später aufgrund der Überfischung reguliert wurden. Die Seeschifffahrt wurde durch die 1880 fertiggestellte „Kaiserfahrt“ ermöglicht, die den Weg zur Ostsee freimachte. Vor Ort erwartet man flache Ufer mit Schilf, die von Steilküsten wie bei Kamminke oder Lubin abgegrenzt werden. Die Region umfasst den Naturpark Am Stettiner Haff und den Naturpark Insel Usedom. Schutzgebiete wie das Anklamer Stadtbruch und das Peenetal-Landschaftsgebiet schützen die Flora und Fauna. Im Sommer können Algenblüten das Wasser grün färben, was auf Umweltprobleme hinweist. Die Inseln und Meeresarme bieten jedoch wichtige Lebensräume für Wasservögel und andere Tierarten.
Opening hours and admission prices change with the season and are therefore not part of this text. Current details from the operator
- Art
- Haff
- Ort
- Landkreis Vorpommern-Greifswald
- Seehöhe
- 0 m
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