Schloss Bischofstein, Lengenfeld unterm Stein

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Schloss Bischofstein, Lengenfeld unterm Stein

Schloss in Deutschland

Schloss Bischofstein liegt oberhalb von Lengenfeld unterm Stein im Eichsfeld in Nordwestthüringen. Es wurde 1747 als Sommerresidenz und Sitz der Vögte des Mainzer Kurfürsten erbaut. Die Steine stammen von der Wüstung Stein und der Burg Stein, die im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurden. Das Schloss war bis 1802 ein Besitz des Erzbischofs von Mainz und wurde danach preußische Staatsdomäne. 1907 wurde es zu einem Landerziehungsheim umstrukturiert und bis 1943 als Internat geführt. Zu dieser Zeit war Wilhelm Ripke Leiter des Internats und ein Gegner des Nationalsozialismus. Das Schloss war bis 1990 als FDGB-Erholungsheim und bis 1994 als Jugend-Denkmalpflegewerkstatt geplant, doch die Umsetzung wurde stets verzögert. 1999 gründete ein Verein das Ziel, das Schloss wieder als Internat zu nutzen. 2003 begann die Renovierung, und 2004 wurde das Internat mit sechs Schülern eröffnet. Aufgrund zu geringer Schülerzahl und hoher Kosten wurde der Betrieb 2007 eingestellt. Seit 2008 wird das Schloss als Pflegezentrum genutzt. Im Schloss und der Umgebung gibt es historische Räume wie den Haupteingang mit dem Wappen des Erzbischofs von Mainz. Die Umgebung umfasst das Amt Bischofstein mit Dörfern wie Lengenfeld, Diedorf und Geismar. Im Schloss gab es ein Gefängnis und eine Bibliothek, die bis in die DDR-Zeit genutzt wurde. Die historischen Räume und die Lage im Eichsfeld bieten einen Eindruck von der Region und ihrer Geschichte.

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Art
Schloss
Ort
Lengenfeld unterm Stein

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