Quedlinburger Siegesdenkmal

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Quedlinburger Siegesdenkmal

ehemaliges Denkmal in Quedlinburg, Sachsen-Anhalt.

Das Quedlinburger Siegesdenkmal war ein bronzener Reiter auf einem springenden Pferd, der 1895 auf dem Friedrich-Ebert-Platz in Quedlinburg errichtet wurde. Es stand östlich der historischen Neustadt und gegenüber einem weiteren, heute nicht mehr bestehenden Denkmal. Das Werk entstand im Auftrag der Stadt und wurde vom Bildhauer Richard Anders gestaltet. Das Denkmal erinnerte an die Gefallenen der Kriege von 1866 und 1870, insbesondere an die Kürassiere des Regiments „von Seydlitz“. Es war 8 Meter hoch und stellte einen Reiter mit Pallasch, Standarte und Zügel dar. Die Reliefplatten zeigten die Abreise der Soldaten aus Quedlinburg und die Proklamation des Kaisers in Versailles. Die Inschriften und Gedichte betonten die Dankbarkeit der Heimat und den Sieg. Das Denkmal wurde 1946 durch einen Schrotthändler abgerissen und in der Fabrik eingeschmolzen. Die Standarte wurde versteckt und später im Garnisonsmuseum aufbewahrt. Die Reliefplatten und Namen der Gefallenen wurden vor der Zerstörung bewahrt. Die Gestaltung verband historische Ereignisse mit der lokalen Bevölkerung und betonte den Zusammenhang zwischen Krieg und Heimat.

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Art
Reiterstandbild, Monument
Ort
Quedlinburg
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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