📷 Image: Wikimedia Commons
Lahošť
Gemeinde in Tschechien
Lahošť ist eine Gemeinde im Okres Teplice, fünf Kilometer südwestlich von Teplice. Sie liegt im Nordböhmischen Becken am Fluss Bouřlivec und grenzt an mehrere Orte wie Oldřichov u Duchcova, Výšina und Duchcov. Im Süden verläuft die Eisenbahnstrecke Ústí nad Labem–Chomutov, an der die Bahnstation Duchcov auf dem Gemeindegebiet liegt. Südöstlich des Dorfes befindet sich der Stausee Všechlapy. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. 1360 wurde sie als Besitz der Kanoniker von St. Wenzel erstmals erwähnt. 1880 wurde Lahošť zur eigenen Gemeinde. Bekannt ist die Riesenquelle mit einer Wassertemperatur von bis zu 27 °C, die 1882 durch einen Bronzeschatz aus dem 3. bis 2. Jahrhundert v. Chr. aufgefallen ist. Die Gemeinde verzeichnete 1930 etwa 936 Einwohner, wobei die deutsche Bevölkerung dominierte. In Lahošť gibt es mehrere sehenswerte Orte. Auf dem Dorfplatz steht die Nischenkapelle mit einer Statue des Hl. Johannes von Nepomuk. Der Wasserturm am Obří pramen diente 19. Jahrhundert zur Versorgung des Thermalbades in Dux. Die Obří mlýn, die Riesenmühle, ist ein weiteres Wahrzeichen. Die Gemeinde besitzt seit 2007 ein Wappen und hat eine eigene Geschichte, die bis in die Zeit der Patrimonialherrschaften zurückgeht.
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- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Teplice
- Seehöhe
- 213 m
- Website
- http://www.lahost.cz/
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