📷 Image: Wikimedia Commons
Hundsschüppe
archäologische Stätte in Deutschland
Die Hundsschüppe war ein Hammerkotten in Wuppertal, Nordrhein-Westfalen. Sie lag im südlichen Stadtgebiet, nahe der Grenze zu Remscheid, im Gelpetal, direkt vor der Einmündung des Saalbachs in die Gelpe. Der Kotten stand in der Gemarkung der ehemaligen Stadt Ronsdorf, die seit 1929 Teil von Wuppertal ist. Die Hundsschüppe wurde erstmals 1607 urkundlich erwähnt und wurde im 17. Jahrhundert als Hammerwerk genutzt. Sie war bis 1952 in Betrieb, bis sie 1960 abgerissen wurde. Die Anlage war Teil der industriellen Entwicklung im Gelpe- und Saalbachtal und wurde bis 1952 betrieben. 1934 bis in die 1970er Jahre gab es in der Nähe eine Skisprungschanze. Heute sind nur noch die Stauanlage mit dem Stauteich, dem Obergraben und dem Eishaus erhalten. Die Gebäude des Hammers sind verfallen, doch die Wasserleitungen und die Stauanlage sind in gutem Zustand. Die Reste der Hundsschüppe wurden 1997 als Bodendenkmal unter Schutz gestellt, da sie ein Beispiel für die vor- und frühindustrielle Epoche im Bergischen Land darstellen.
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- Art
- Wüstung, Archäologische Stätte, Schleifkotten
- Ort
- Wuppertal
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Nordrhein-Westfalen
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