Neue Synagoge

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Neue Synagoge

Ehemalige Synagoge (1870-1938) in Hannover

Die Neue Synagoge in Hannover stand in der Calenberger Neustadt, heute nicht mehr existent, in der Bergstraße. Sie wurde 1870 nach Plänen von Edwin Oppler im Stil der Neoromanik und Neogotik errichtet. Die Synagoge war dreischiffig, hatte einen kreuzförmigen Grundriss und eine Kuppel über dem Almemor. Sie war aus gelbem Backstein gebaut und konnte 1100 Menschen aufnehmen. Die Synagoge war ein Zeichen der jüdischen Präsenz in Hannover, die sich im 19. Jahrhundert stetig erhöhte. Sie stand unweit der Alten Synagoge und wurde von Architekten als Triumph des Judentums im deutschen Stil betrachtet. Die Synagoge wurde 1938 während der Novemberpogrome zerstört und später abgerissen. An ihrer Stelle entstand ein Tiefbunker, der nach dem Krieg in eine Tiefgarage umgewandelt wurde. Heute erinnert eine Gedenkstätte an die zerstörte Synagoge, die in der Rote Reiße liegt. Eine Abbildung der Synagoge aus der Zeit um 1870 ist im Historischen Museum am Hohen Ufer zu sehen. Ein Relief der Synagoge ist auf Opplers Grab auf dem Jüdischen Friedhof zu finden. Das Mahnmal für die ermordeten Juden Hannovers erinnert an 6800 deportierte Juden, jedoch erwähnt es die zerstörte Synagoge nicht.

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Art
Synagoge
Ort
Hannover
Baustil
eklektizistische Architektur
Architekt
Edwin Oppler

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