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Reichertshausen
Gemeinde in Deutschland
Reichertshausen liegt im Westen der Bundesautobahn 9, halbwegs zwischen München und Ingolstadt, in der Planungsregion Ingolstadt. Die Gemeinde umfasst fünf Gemarkungen und ist von der Ilm durchflutet. Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 13, und der Nöbach mündet in die Ilm. Die Gemeinde gehört zum Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm und ist von Nachbarorten wie Paindorf und Steinkirchen umgeben. Reichertshausen wurde erstmals 779 erwähnt, als eine Frau von Toza ein Bethaus errichtete. Später gehörte das Gebiet den Babenbergern, und ab 1334 kam es unter die Herrschaft der Pütrichs, die es in den Adelsstand erhoben. Die Familie blieb bis 1607 Eigentümer, bis die Pütrichs den Besitz an Hans von Pfeffenhausen verkauften. Die Gemeinde entstand 1818 durch das Gemeindeedikt und wurde 1971 durch Eingemeindungen erweitert. Die Gemeinde ist bekannt für das jährliche Volksfest zu Christi Himmelfahrt und für ihre Baudenkmäler sowie Bodendenkmäler. Sie verfügt über eine Volksschule, Kindergärten und eine Kinderkrippe. In der Wirtschaft gibt es landwirtschaftliche Betriebe und ein ehemaliges Milchwerk, das 1996 an die Käserei Stegmann verkauft und 2010 geschlossen wurde. Die Infrastruktur umfasst einen Bahnhof und einen Haltepunkt, die regionalen Verbindungen sichern.
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- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm
- Seehöhe
- 448 m
Nearby
- Schloss Reichertshausen969 m
- Cultural heritage D-1-7535-0070 in Reichertshausen986 m
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