📷 Image: Wikimedia Commons
Minoritenkloster Helenenberg
ehemaliges Kloster in Sinzig (1648-1802)
Das Minoritenkloster Helenenberg liegt in Sinzig, Rheinland-Pfalz, auf einer Anhöhe östlich der Stadtmauern. Es bestand von 1648 bis 1802 und wurde später als Denkmalzone ausgewiesen. Das einzige erhaltene Gebäude ist das Konventsgebäude aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, ein Massivbau mit quadratischem Grundriss und einem Innenhof. Das Kloster war bis 1802 von den Minoriten bewirtschaftet und hatte eine Lateinschule. Nach der Säkularisation wurde die Kirche abgerissen, doch das Gebäude blieb erhalten. Im 19. Jahrhundert diente das Anwesen als Sommerresidenz des Malers Karl Christian Andreae. Während des Ersten Weltkriegs wurde ein Lazarett eingerichtet. Heute ist das Gelände als Denkmalzone unter Schutz und wird seit 2024 zum Verkauf angeboten. Die Denkmalzone umfasst das ehemalige Konventsgebäude sowie angebauten Wirtschaftsgebäuden und eine Bruchsteinmauer. Die heutige Nutzung umfasst Wohnzwecke und einen Verkauf durch ein Immobilienunternehmen. Die Geschichte des Ortes ist mit religiösen und künstlerischen Beiträgen verbunden, die bis in die Gegenwart reichen.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Sinzig
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