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Johanniskloster

Das heute als Johannistal bekannte Seitental erinnert mit seinem Namen an ein dort ehemals vorhandenes Eisenacher St.-Johannis-Kloster

Das Johanniskloster in Eisenach war ein Zisterzienserordenstift, das im 13. Jahrhundert entstand und bis 1525 bestand. Es lag in einem abgelegenen Seitental, heute als Ludwigsklamm bekannt, zwischen Paulinen- und Sophienhöhe. Die Anlage war von Steilhängen und Felsen umgeben und hatte eine künstlich terrassierte Fläche sowie einen Teich. Der Wanderweg führt heute zu diesem Ort. Das Kloster wurde 1252 gegründet und bestätigt 1256 durch Landgraf Albrecht. Es war eine Filiale des Georgenthaler Zisterzienserklosters und hatte einen Hopfenberg als Grundbesitz. Die Vertreibung der Mönche durch den Eisenacher Pfaffensturm 1525 führte zum Ende des Klosterlebens. Im 20. Jahrhundert wurde der Bereich in die Stadt eingegliedert, und die Namen Kapellenstraße und Johannistal wurden wieder verwendet. Heute sind nur noch Spuren der Klosteranlage zu erkennen, wie ein eingeebneter Platz mit Mauerwerksspuren und ein Fischteich. Die Schäfchenwiese und Teiche im Hang sind möglicherweise auf die Mönche zurückzuführen. Die Region bietet Wanderungen durch das Tal und Ausblicke auf die umliegenden Höhen.

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Art
Kloster
Ort
Eisenach

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