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Stadtbefestigung Zistersdorf
Denkmalgeschütztes Objekt in Zistersdorf (6624)
Die Stadtbefestigung Zistersdorf lag in der Stadtgemeinde Zistersdorf im Bezirk Gänserndorf in Niederösterreich. Sie umfasste eine planmäßige Stadtanlage mit einer wehrhaften Ringmauer, einem großen Rechteckplatz und einer Stadtburg im Südwesten. Die Befestigung entstand in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts von den Kuenringern auf einer Lößkuppe südlich des Grabenangerdorfes. Sie war eine wichtige Grenzfeste in einer verkehrstechnisch bedeutenden Lage. Die Befestigung litt unter mehreren Schäden: 1645 durch den Einfalls der Schweden, 1683 im Großen Türkenkrieg und 1706 durch die Kuruzen. 1808 traf sie ein Großbrand. Der große Rechteckplatz wurde später verbaut, und ab 1723 wurde der äußere Mauerbereich ebenfalls verbaut. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die Wälle abgetragen, der Graben zugeschüttet und die Tore abgebrochen. Die mittelalterliche Ringmauer war ursprünglich von einem Wall und einem Graben umgeben. Der Turm des südwestlichen Tors wurde in die Stadtburg einbezogen. An der Nord- und Westseite ist die Mauer durchgehend erhalten, allerdings verbaut und durch Einbrüche gestört. An der Nordseite steht das Jüngere Tor mit einer Treppenanlage, die zum Alten Markt führt. Die Mauer hat einen terrainbedingt ovalen Grundriss.
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- Art
- Stadtbefestigung
- Ort
- Zistersdorf
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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