Himmelpforten Monastery

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Himmelpforten Monastery

aufgelöstes Augustiner-Eremitenkloster bei Hasserode, Ortsteil von Wernigerode

Das Kloster Himmelpforten war ein Augustiner-Eremitenkloster in Hasserode, einem Ortsteil von Wernigerode im Harz. Es wurde 1253 von den Herren von Hartesrode gegründet und lag in einem geschützten Waldtal nordöstlich ihrer Wasserburg. Die Anlage wurde bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts genutzt, ehe sie fast vollständig abgetragen wurde. Heute sind nur Reste der Grundmauer und mehrere Forellenteiche erhalten geblieben. Das Kloster war vor allem durch den Besuch Martin Luthers im Jahr 1516 bekannt, wo er mit Johann von Staupitz über den Ablasshandel sprach. Anlässlich des 400. Jahrestags wurde 1917 ein Luthergedenkstein errichtet, der an diese Begegnung erinnert. Zudem war das Kloster während des Bauernkriegs 1525 Ziel einer Plünderung durch aufgebrachte Bauern, die die Gebäude nur beschädigten, nicht zerstörten. Besucher können heute den Harzer Klosterwanderweg nutzen, der durch das ehemalige Klostergebiet führt. Im Tal des Klosters startet der Harz-Gebirgslauf im Oktober. Während des Gottesdienstes zu Christi Himmelfahrt versammeln sich Christen am ehemaligen Kloster. Die archäologischen Grabungen von 2022 bis 2025 haben Funde wie Goldmünzen, Waffenteile und Bestattungen aus verschiedenen Jahrhunderten freigelegt.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Wernigerode
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt

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