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Bern Minster
Kirchengebäude in der Altstadt von Bern, Schweiz
Das Berner Münster ist die größte spätmittelalterliche Kirche der Schweiz und steht in der Altstadt von Bern. Es wurde im gotischen Stil errichtet und gehört zu den bedeutendsten gotischen Kirchen des Landes. Die Kirche liegt südlich der Altstadt, umgeben von der Münsterplattform, einer Parkanlage über der Aare. Der Chor beherbergt einen Glasmalereizyklus aus dem 15. Jahrhundert, der als bedeutendster des Landes gilt. Das Münster wurde ab 1421 gebaut und bis ins 16. Jahrhundert fortgeführt. Die Bauherren waren die Stadt Bern und der Deutsche Orden. Der erste Werkmeister war Matthäus Ensinger, der den Westturm und das Münsterportal gestaltete. Die Kirche wurde 1528 durch die Reformation beeinflusst, wodurch die Bauarbeiten eingestellt wurden. Der Turm erreichte seine volle Höhe erst 1893. Die Münsterplattform wurde 1531 zur öffentlichen Anlage umfunktioniert. Die Kirche ist bekannt für ihr Münsterportal mit 234 Sandsteinfiguren, die das Jüngste Gericht darstellen. Die ursprünglich zentrale Figur der Jungfrau Maria wurde 1575 durch eine allegorische Darstellung der Gerechtigkeit ersetzt. Die Originalfiguren sind heute im Bernischen Historischen Museum ausgestellt. Die Inschrift des Portals bezieht sich auf das Gleichnis der klugen und törichten Jungfrauen. Die schwarzhäutige Figur neben den törichten Jungfrauen wird unterschiedlich interpretiert, etwa als symbolische Darstellung von Mohren oder als Verkäufer von Öl.
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- Art
- Münster, Protestantisches Kirchengebäude
- Ort
- Bern
- Adresse
- Münsterplatz 1, 3011 Bern
- Erbaut
- 1421
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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