📷 Image: Wikimedia Commons
Keltenmuseum Manching
Teil der archäologischen Staatssammlung München
Das Kelten-Römer-Museum in Manching ist ein Zweigmuseum der Archäologischen Staatssammlung München und wurde 2006 eröffnet. Es liegt im oberbayerischen Manching, etwa zehn Kilometer südöstlich von Ingolstadt. Das Gebäude wurde von Fischer Architekten entworfen und gliedert sich in zwei Hauptbereiche: den Raum für die „Abteilung Kelten“ mit 670 m² und die „Ausstellung Römer“ mit 510 m². Die Gesamtbaukosten betrugen 7,03 Mio. Euro. Die Dauerausstellung präsentiert Funde aus dem Oppidum von Manching. Zu den wichtigsten Exponaten zählt der 1999 entdeckte Schatz aus 483 Goldmünzen, der der größte keltische Goldfund des 20. Jahrhunderts ist. Ein weiteres Highlight ist das 1984 gefundene Kultbäumchen aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. In der Römerabteilung stehen zwei 15 Meter lange römische Militärschiffe im Mittelpunkt, die 1986 in der Donau entdeckt wurden. Ein Nachbau wurde in Hamburg rekonstruiert und getestet. Die Ausstellungsfläche umfasst Räume mit Exponaten aus der römischen und keltischen Zeit. Die Schiffe und das Kultbäumchen bieten einen Eindruck der archäologischen Funde. Die Umgebung um Manching beinhaltet das Oppidum und die Donau, die als wichtige historische und geografische Verbindungen dienen. Die Ausstellungen zeigen die kulturelle Geschichte der Region und die Entdeckungen, die die Forschung beeinflusst haben.
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- Art
- Museum
- Ort
- Manching
- Adresse
- Im Erlet 2, 85077 Manching
- Erbaut
- 2006
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