Sânmartin

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Sânmartin

Gemeinde im Kreis Harghita/Hargita, Rumänien

Sânmartin liegt östlich Nordsiebenbürgens in den Südwestausläufern des Ciucului-Gebirges, eines Teilgebirges der Ostkarpaten, in der historischen Region Szeklerland. Der Ort ist am gleichnamigen Bach und der Nationalstraße 12 gelegen und befindet sich 16 Kilometer südöstlich von der Kreishauptstadt Miercurea Ciuc entfernt. Auf dem Gemeindegebiet sind über zehn Mineralwasserquellen verzeichnet, und etwa 26,5 % der Fläche wird hauptsächlich mit Kartoffeln und Zuckerrüben bebaut. Der nächstgelegene Bahnhof liegt fünf Kilometer östlich in Sânsimion an der Bahnstrecke von Sfântu Gheorghe nach Adjud. Der Ort wurde 1333 erstmals urkundlich erwähnt und war bis ins 19. Jahrhundert hauptsächlich von Szeklern bewohnt. Auf dem Gemeindegebiet wurden archäologische Funde aus der Bronzezeit sowie eine Erdenburg in Richtung Uz-Pass entdeckt. In Ciucani wurden Funde aus der Hallstattzeit gefunden. Im März 1990 führte ein interethnischer Konflikt zwischen Ungarn und Rumänen zum Tod von fünf Menschen und fast 300 Verletzten. Die Gemeinde wurde 2002 durch die Loslösung der Nachbargemeinde Cozmeni neu gegründet. Sânmartin ist bekannt für seine Kriegsgräberstätte in Valea Uzului, wo 332 Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg beerdigt sind. Die römisch-katholische Kirche Sf. Martin und deren Kirchenmauern sowie eine römisch-katholische Kapelle stehen unter Denkmalschutz. Die Gemeinde ist auch für ihre Mineralwasserquellen und die landwirtschaftliche Nutzung der Flächen bekannt. Die Kultur und Geschichte der Region prägen das Leben der Einwohner.

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Art
Gemeinde in Rumänien
Ort
Kreis Harghita
Adresse
Str. Principală, Nr. 40, com. Sanmartin
Sources:Sânmartin (CC0-1.0)

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