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Burg Wredenhagen
Burgruine in Deutschland
Burg Wredenhagen ist eine Ruine einer Höhenburganlage im Ortsteil Wredenhagen der Gemeinde Eldetal im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Sie liegt auf einer natürlichen Anhöhe mit einem umgebenden Burggraben und war 1284 erstmals urkundlich erwähnt. Die Anlage diente als Grenz- und Schutzburg und war im 14. Jahrhundert zeitweise in brandenburgischer Hand. 1362 kam sie an die Herren von Flotow auf Stuer, und im 16. Jahrhundert war sie Residenz von Herzog Karl I. Die Burg war ursprünglich als kreisförmiger Mauerring aus Feldsteinen und Ziegeln gebaut. Der einzige Zugang lag im Nordwesten, und die Anlage umfasste einen Bergfried, Wohngebäude und eine Vorburg mit der Dorfkirche. Im 18. Jahrhundert wurde ein Gutshaus errichtet, und ab 1927 diente die Burg als Schule. Heute beherbergt sie eine Jagd- und Heimatstube sowie ein Schulmuseum. Führungen und Renovierungen wurden seit den 1990er Jahren durchgeführt, um die Ringmauer und das Torhaus wieder sichtbar zu machen. Die Anlage umfasste im 19. Jahrhundert eine landwirtschaftliche Nutzfläche von 1.589 Hektar und war Teil eines Domanialguts. Sie wurde verpachtet, und das Gutshaus wurde erneuert. Die Burg war bis 1984 auch Standesamt und Kindergarten. Seit 1998 gab es einen Historischen Adler- und Falkenhof, und die Anlage wird heute als Kulturstätte genutzt. Die Ruine ist Teil der Landschaft mit dem Mönchsee und feuchten Wiesen im Süden.
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- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Wredenhagen
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
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