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Helgoland lighthouse
Leuchtturm auf Helgoland
Der Leuchtturm Helgoland steht auf dem Oberland der Insel Helgoland und liegt im Nordosten der deutschen Nordsee. In der Nähe befindet sich ein Richtfunkturm. Der Turm wurde im Zweiten Weltkrieg als Flakturm gebaut und 1952 als Ersatz für den zerstörten alten Leuchtturm in Betrieb genommen. Er besitzt das stärkste Leuchtfeuer aller deutschen Leuchttürme. Der Leuchtturm dient als Seefeuer mit einer Nenntragweite von 28 Seemeilen. Sein Licht kann in klaren Nächten bis zu 52 km sichtbar sein. Die charakteristische Kennung besteht aus einem weißen Blitz alle 5 Sekunden. Der Turm war bis 1945 in Betrieb und wurde nach einem Bombenangriff 1945 beschädigt. 1952 wurde er im Flakturm provisorisch wieder in Betrieb genommen. Im Inneren des Turms gibt es zwei Stockwerke, in denen ein Atombunker während des Kalten Krieges eingebaut wurde. Die Scheinfenster wurden aus ästhetischen Gründen angebracht. Zudem wurden Antennenanlagen für Radar und Funk hinzugefügt. Der Turm wird vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Elbe-Nordsee betrieben und dient auch als Relaisfunkstelle.
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- Art
- Leuchtturm
- Ort
- Helgoland
- Adresse
- Leuchtturmstraße 686, 27498 Helgoland
- Erbaut
- 1941
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Schleswig-Holstein
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