Vorra

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MittelfrankenBezirk Mittelfranken

Vorra

Gemeinde im Landkreis Nürnberger Land in Deutschland

Vorra liegt im Pegnitztal in der Hersbrucker Schweiz. Sie ist 32 km nordöstlich von Nürnberg und 7 km nordöstlich von Hersbruck gelegen. Die Gemeinde grenzt an Hirschbach, Hartenstein, Pommelsbrunn und Kirchensittenbach. Sie besteht aus vier Gemeindeteilen, darunter Alfalter, Artelshofen, Düsselbach und Vorra. Die Gemarkung Vorra umfasst eine Fläche von 9,271 km² und ist in 2373 Flurstücke unterteilt. Der Ort wurde erstmals 1011 unter dem Namen Forehun urkundlich erwähnt. Im 16. Jahrhundert erwarb die Nürnberger Patrizierfamilie Tetzel Vorra und baute ein Schloss. 1818 wurde die Gemeinde als Selbstverwaltungskörperschaft gegründet. 1972 wurden Alfalter und Artelshofen eingegliedert. 2014 geriet Vorra durch einen Brandanschlag in die Schlagzeilen, der aufgrund von Indizien zunächst als Anschlag auf Asylbewerberheime interpretiert wurde, später jedoch der Wirtschaftskriminalität zugeordnet. Vorra ist bekannt für die Marienkirche mit romanischen Säulen und barocken Deckengemälden sowie das Kriegerdenkmal für den Ersten Weltkrieg. Das Alte Schloss, errichtet im 17. Jahrhundert, wurde mehrfach umgebaut und diente verschiedenen Zwecken, darunter einer Gauschule und einer Oberschule. Die Gemeinde zählt auch Johann Friedrich Stoy, einen evangelischen Theologen, und Theobald Fuchs, einen Physiker und Schriftsteller, zu ihren Söhnen und Töchtern.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Nürnberger Land
Seehöhe
365 m
Sources:Vorra (CC0-1.0)

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