📷 Image: Wikimedia Commons
Burg Reitersdorf
Burgruine in Deutschland
Die Burg Reitersdorf ist eine abgegangene Burg in Bad Honnef, einem Stadtteil im Rhein-Sieg-Kreis. Sie liegt am Rande des Stadtzentrums westlich der Hauptstraße im Park Reitersdorf. Die Fundamente der Burg sind als Bodendenkmal unter Schutz. Die Burg war einst Zentrum der Ortschaft Reitersdorf, die bereits 866 urkundlich erwähnt wurde. Sie war Teil der Siedlung, die eine gemeinsam mit der Burg entstandene Kirche „St. Göddert“ umfasste. Die Burg wurde ab 1270 von Johann von Heinsberg gebaut, vermutlich als Ersatz für die Löwenburg. Sie wurde 1288 als Lehen des Grafen von Jülich erweitert, wurde 1317 aber durch einen kriegerischen Akt stark zerstört. Die letzte Erwähnung erfolgte 1517. Die Ruine wurde in späteren Jahrhunderten als Keller und Stall genutzt, bis sie 1980 wieder ausgegraben und restauriert wurde. Seitdem ist sie im Park Reitersdorf zugänglich. Im Park Reitersdorf sind die Fundamente der Burg frei zugänglich. Der Park umfasst einen Ginkgo-Baum, einen Steinbrunnen, eine Pergola und einen Teich. Die Ruine wurde 2017 begonnen, sanierungsbedürftig zu renovieren. Die Informationstafel neben der Treppe zur Burgruine erinnert an die ehemalige Ortschaft Reitersdorf. Die Straßennamen und der Park tragen den Namen der Ortschaft.
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- Art
- Burg, Wüstung
- Ort
- Bad Honnef
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal
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