Burgstall Bach (Todtenweis)
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Bach liegt auf einem knapp 480 Meter hohen Sporn der Lechleite, etwa 300 Meter südwestlich des Ortsteils Bach in Todtenweis. Er ist Teil der Höhenrücken der Schlossberge und wird durch einen tiefen Graben vom Hügelrücken abgetrennt. Der Erdkegel der Hauptburg, ca. 45 × 60 Meter groß, überragt das Vorgelände um zwei Meter. Die Anlage ist heute von Wald umschlossen und nicht überall begehbar. Die Burgstelle hat eine lange Geschichte, die bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Im 14. Jahrhundert wurde sie als Hofmark verwaltet und 1435 an eine Stiftung verkauft. Eine Brandschicht aus dem Jahr 1964 deutet auf einen gewaltsamen Untergang hin, der möglicherweise durch Augsburger Truppen im Städtekrieg verursacht wurde. Die Anlage blieb bis in die Neuzeit ein Teil der Herrschaft Bach. Im Bereich der Burgstelle gibt es mehrere Räume und Wege. Der Halsgraben wird auf der Nordwestseite von einem Außenwall begleitet, der stellenweise zwei Meter hoch ist. Im Innenraum deuten Gruben und Dachziegelreste auf Gebäude hin. Ein kleines Plateau südlich der Burgstelle wird als mögliche Vorburg interpretiert. Der Zugang zur Hauptburg lag vermutlich an der südlichen Hangkante. Die Burgmühle lag nördlich am Edenhauser Bach, der Wirtschaftshof unterhalb in Bach.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Todtenweis
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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