Busdorf

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Kreis Schleswig-FlensburgBezirk Kreis Schleswig-Flensburg

Busdorf

Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg südlich von Schleswig

Busdorf ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg und Verwaltungssitz des Amtes Haddeby. Sie liegt im südlichen Bereich der naturräumlichen Haupteinheit Angeln am Meeresarm Schlei. Das Gemeindegebiet umfasst mehrere Siedlungen, darunter das Dorf Busdorf, Grundlos, Haddeby und Wittgenstein. Im Norden des Gemeindegebiets befindet sich der Busdorfer Teich, und östlich der A7 liegt das NATURA-2000-Schutzgebiet Busdorfer Tal. Die Geschichte von Busdorf reicht bis in die jungsteinzeitliche und bronzezeitliche Besiedlung zurück. Bekannt sind die Ruinen der wikingerzeitlichen Siedlung Haithabu und der Skarthi-Stein, ein Runenstein aus dem 11. Jahrhundert. 2023 wurde ein Hortfund aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts entdeckt. Die Gemeinde war während des Deutsch-Dänischen Kriegs 1864 erstmals unter deutscher Herrschaft. Im 20. Jahrhundert entstanden neue Wohngebiete, darunter der Gewerbepark Wikingerland. In Busdorf gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter das Wikinger Museum Haithabu, das archäologische Funde der Siedlung Haithabu ausstellt. Die St.-Andreas-Kirche Haddeby, eine romanische Feldsteinkirche aus dem 12. Jahrhundert, liegt außerhalb des Dorfkerns. Zudem ist der Skarthi-Stein, ein Runenstein aus dem 11. Jahrhundert, ein bedeutendes Kulturdenkmal. Im Ortsteil Haddeby wurde 2025 eine Fußgängerbedarfsampel mit Wikingerfiguren installiert.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Kreis Schleswig-Flensburg
Seehöhe
18 m

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