Bedburg-Königshoven (Mesolithic antler frontlets)
archäologische Stätte in Deutschland
Die Bedburg-Königshoven sind ein prähistorisches Archäologischer Fundplatz in Deutschland, der 1999 zwei Schädelkappen aus Rentierknochen enthielt. Die Fundstelle liegt im westlichen Teil des Landes, nahe dem ehemaligen Dorf Morken, das durch Bergbauaktivitäten im 20. Jahrhundert zerstört wurde. Während der Mesolithik, in der Frühzeit des Holozäns, befand sich die Stelle an einem toten Zweig des Flusses Erft. Die Schädelkappen, als „Cap 1“ und „Cap 2“ bezeichnet, sind Teil der ältesten Spuren von Religion oder spirituellen Ausdrücken bei frühen Menschen. Sie stammen aus der Preboreal-Phase, die etwa 10.300 bis 9.000 Jahre vor heute umfasste. Die Funde ermöglichten neue Erkenntnisse über das Verhalten der Jäger und Sammler sowie über die Nahrungsmittelquellen der Mesolithik. Die Schädelkappen sind aus Rentierknochen gefertigt und zeigen zwei seitliche Löcher. Sie wurden leichter bearbeitet als bei anderen Fundstellen, wobei sie den ursprünglichen Antligen ähnlicher waren. Die Kappen wurden vermutlich als Schmuck oder in rituellen Praktiken getragen, möglicherweise im Zusammenhang mit Schamanismus. Die Forschung konzentriert sich auf ihre Funktion, Bearbeitung und Verwendung im Rahmen der Gesellschaft der Jäger und Sammler.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bedburg
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