Stift Berentrop
ehemaliges Kloster in Deutschland
Das Prämonstratenserstift Berentrop entstand im 13. Jahrhundert und wurde 1356 zum Priorat des Klosters Scheda. Es lag im heutigen Berentrop, einem Ort im Kreis Höxter. Das Kloster wurde 1220 erstmals in einer Urkunde des Klosters Flechtdorf erwähnt und erhielt die Pfarrkirche in Werdohl. Später erwarb es Höfe in Langenholthausen, Altenaffeln und Affeln sowie einen Zehnten in Neheim. Es hatte einen Propst als Vorsteher und verschiedene Dienststellen. Das Stift verlor nach der Reformation um 1615 seine geistliche Bedeutung und wurde ab 1630 an weltliche Personen verpachtet. 1806 wurde der gesamte Besitz an Arnold Heinrich Ludwig Schniewindt verkauft. 1815 zerstörte ein Brand einen Großteil der Gebäude. Die Eigentümerfamilie Schniewindt errichtete ein neues Haupthaus, das bis 1955 bewohnt wurde. Das Gutshaus steht seit 2010 teilweise unter Denkmalschutz. Auf dem Gelände des ehemaligen Klosters gibt es heute ein leerstehendes Gutshaus. Es war bis 1955 das Wohnheim für männliche Jugendliche mit einer Ausbildungswerkstatt im Metallbau. Die Umgebung umfasst landwirtschaftliche Flächen und die historischen Gebäude der ehemaligen Klöster. Die Lage im Raum Höxter und Neuenrade ermöglicht Ausblicke auf die umliegende Landschaft.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Berentrop
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