Burgstall Hirnsberg
abgegangene Höhenburg in Bad Endorf im Landkreis Rosenheim in Bayern
Der Burgstall Hirnsberg ist eine abgegangene Höhenburg auf einem Sporn des Wirtsberges. Sie liegt auf 550 m ü. NHN und steht etwa 375 Meter nordwestlich der Kirche von Hirnsberg. Der Burgstall wird als Bodendenkmal in der Bayerischen Denkmalliste unter der Aktennummer D-1-8139-0020 geführt und wird als „Burgstall des hohen Mittelalters ("Altenhirnsberg")“ bezeichnet. Die Burg wurde um das Jahr 1100 erstmals als Herrantisperch erwähnt und war von den Herren von Hirnsberg erbaut. Sie war Teil der Herrschaft der Hirnsberger, die später auch die Burg Hohenaschau gründeten. 1378 wurde die Burg durch Herzog Stephan III. von Bayern zerstört und nicht wieder aufgebaut. Danach diente die Ruine als Steinbruch für die umliegenden Anwohner. Die Anlage umfasst nur noch Reste der Umwallung. Die Ruine liegt in der Nähe der Kirche von Hirnsberg und ist Teil der Landschaft des Wirtsberges. Umgeben von der Natur, bietet der Burgstall einen Blick auf die umliegenden Dörfer und die Landschaft der Region. Die Ruine ist ein Zeugnis der Geschichte und der Burgenbau des hohen Mittelalters.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Bad Endorf
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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