Schloss Grabenstätt
Schloss in Deutschland
Schloss Grabenstätt steht in der Gemeinde Grabenstätt im Chiemgau, Bayern. Es ist ein historisches Schloss, das heute als Rathaus und Haus des Gastes genutzt wird. Die Anlage war ursprünglich ein Hofmarkschloss und wurde als Baudenkmal unter der Aktennummer D-1-89-119-8 sowie als Bodendenkmal unter D-1-8141-0225 verzeichnet. Die Region um Grabenstätt wurde erstmals 959 urkundlich erwähnt und gehörte im 10. Jahrhundert zur Grafschaft des Reginbert. Im 13. Jahrhundert gelangte das Gebiet an Bayern, obwohl es weiterhin salzburgerisches Urbar blieb. Das Schloss war bis 1803 Sitz einer offenen Hofmark, deren Inhaber die Grafen von Rheinstein und Tattenbach waren. 1834 wurde es durch einen Brand stark beschädigt, und 1862 folgte ein weiterer großer Brand. Im Jahr 1924 erwarb Clemens Freiherr von Wrede das Anwesen, und 1982 übernahm die Gemeinde Grabenstätt das Schloss. Es wurde umgebaut und 1995 von der Gemeindeverwaltung bezogen. Die Anlage umfasst heute Räume für die Verwaltung und ein Gasthaus. Die Anlage umfasst die ehemalige Hofmark mit dem Schloss und den Vorgängerbauten, darunter einen ehemaligen Wirtschaftshof. Die Befunde im Unterbau sind als Bodendenkmal geschützt. Die Gemeinde nutzt das Schloss als Rathaus und Gaststätte, wobei die historischen Räume und Bauten erhalten bleiben. Die Umgebung umfasst das Chiemgau, ein bergiges Gebiet mit alpinen Landschaften und Naherholungsmöglichkeiten. Die Anlage ist Teil der historischen Landschaft und bietet Einblick in die Entwicklung der Region.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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