📷 Image: Wikimedia Commons
Wiesen Viaduct
Höchste Eisenbahnbrücke der Rhätischen Bahn
Der Wiesener Viadukt ist eine Eisenbahnbrücke südlich von Davos Wiesen im Kanton Graubünden. Sie überspannt den Fluss Landwasser und ist die höchste Brücke der Rhätischen Bahn. An der Südseite gibt es einen Fussgängersteg, der nach Filisur führt. Westlich des Viadukts befindet sich eine funktionslose Wendescheibe, und drei Kilometer weiter liegt der bekanntere Landwasserviadukt der Albulabahn. Der Viadukt wurde 1908 fertiggestellt und 1909 in Betrieb genommen. Er kostete 324'000 Franken und wurde von Friedrich Hennings entworfen. Die Bauarbeiten begannen 1906 und wurden durch ein Holzgerüst realisiert, das 600 m³ Holz verschlang. Die Brücke ist 210 m lang, 88,9 m hoch und besteht aus einem Hauptbogen mit einer lichten Weite von 55 m sowie Nebenbögen. Sie ist die höchste Brücke der RhB und die längste Steinbogenbrücke der Bahn. Die Brücke liegt in einer bergigen Landschaft und bietet Ausblicke auf die Umgebung. Der westliche Teil verläuft in einer Kurve, und die Höhendifferenz beträgt auf 200 m Länge 7 m. Sie inspirierte den Maler Ernst Ludwig Kirchner zu einem Gemälde. Der Fussgängersteg ermöglicht einen Zugang zu Filisur, und die Brücke ist Teil der Bahnstrecke Davos Platz–Filisur.
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- Art
- Bogenbrücke, Eisenbahnbrücke
- Ort
- Kanton Graubünden
- Adresse
- Davos Wiesen
- Erbaut
- 1909
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
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