Ohre
Der Ohrekreis war ein Landkreis im Nordwesten von Sachsen-Anhalt, der im Jahr 2007 mit dem Bördekreis zur neuen Verwaltungseinheit Börde zusammengelegt wurde. Er lag in der Magdeburger Börde und der Colbitz-Letzlinger Heide, wobei der Fluss Ohre, der parallel zum Mittellandkanal fließt, den Kreis seinen Namen gab. Im Westen verlief zudem der Fluss Aller durch das Gebiet. Der Ohrekreis war landwirtschaftlich geprägt und hatte eine wichtige Verkehrsanbindung durch die Autobahnen A2 und A14 sowie den Mittellandkanal. Die Region um Magdeburg und Haldensleben war mit Gewerbeparks und Industriegebieten verbunden. Der Kreis entstand 1994 aus der Vereinigung der Landkreise Haldensleben und Wolmirstedt und wurde 2007 aufgelöst, um den Bördekreis zu bilden. Im Ohrekreis gab es zahlreiche Veränderungen in der Verwaltung, darunter die Auflösung von Verwaltungsgemeinschaften und die Bildung neuer Einheitsgemeinden. Die Gemeinden blieben bis 2007 bestehen, und das Gebiet war bis 2007 Teil des Landkreises Börde. Das Wappen des Ohrekreises symbolisierte die Flüsse Ohre und Aller sowie die regionale Geschichte und Landschaft.
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