Burg Körse

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Burg Körse

Burgruine in der Oberlausitz, Sachsen

Die Burg Körse ist eine Ruine einer Höhenburg auf einem Felssporn der Spree, 275 m ü. NN, bei Kirschau im Landkreis Bautzen in Sachsen. Sie wurde im 10. Jahrhundert als sorbische Siedlung befestigt und später durch eine deutsche Burganlage ersetzt, die zwischen 1200 und 1250 errichtet wurde. Die Anlage war Teil der Region, in der sich das Land Budissin, das Königreich Böhmen und das Bistum Meißen berührten. Die Burg schützte den Böhmischen Steig, eine alte Verbindung zwischen Bautnez und Prag. Die Burg Körse wurde im Jahr 1352 durch den Oberlausitzer Sechsstädtebund zerstört, auf Befehl Kaiser Karls IV. Sie bestand aus Hauptburg, Vorburg, vier Toren und Bastionen. Die Anlage wurde aus Granit und Basalt gebaut, wobei Sandmörtel als Bindemittel verwendet wurde. Die ehemalige Ringmauer war einst sechs bis sieben Meter hoch, heute bleibt eine ca. drei Meter hohe Mauer erhalten. Von der Burg sind heute die halbrunde Ringmauer der Hauptburg und der Torbogen der Vorburg übrig. Die Granitsteine im Ringwall deuten auf Brandeinwirkung bei Belagerungen hin. Das Burgmuseum in Kirschau zeigt Funde aus Ausgrabungen, die ab 1922 durchgeführt wurden. Die Ruine ist Teil der Kulturdenkmale der Region und erinnert an die historische Bedeutung der Burg.

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Art
Burg, Wallburg
Ort
Schirgiswalde-Kirschau

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