Castrum Celeusum

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Landkreis EichstättBezirk Landkreis Eichstätt

Castrum Celeusum

Ehemaliges Römerkastell bei Pförring

Das Kastell Pförring war ein römisches Reiterkastell, das sich heute etwa 900 Meter nördlich des Marktes Pförring im Landkreis Eichstätt befindet. Es lag am nordöstlichen Rand des Kelsbachtales auf einem kleinen Plateau und diente zur Sicherung des Donauübergangs. Der Standort war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, wobei eine Kontinuität in römische Zeit nicht nachweisbar ist. Der Kastellplatz, auch als Biburg bekannt, war durch Böschungen und angepflanzte Bäume umgeben, die die ehemalige Umwehrung andeuten. Das Kastell war von großer strategischer Bedeutung, da es an der Donausüdstraße lag und zwischen den Kastellen Eining und Kösching stand. Die Ausgrabungen zeigten, dass es im 2. Jahrhundert n. Chr. als Holz-Erde-Kastell errichtet und im Jahr 141 in Stein umgebaut wurde. Die Wehrmauer aus Kalkstein war bis zu einem Meter stark, und die vier Doppeltore standen mit Türmen flankiert. Die Ausgrabungen führten zu wichtigen Erkenntnissen über die Bauweise und die römische Besatzung. Im Inneren des Kastells befand sich die Principia, das Stabsgebäude, das nach Nordwesten ausgerichtet war. Es umfasste eine Mehrzweckhalle, die über der Via principalis stand, sowie Diensträume und das Fahnenheiligtum. Die Befestigungen und die römische Architektur sind heute noch sichtbar, obwohl das Gelände durch Landwirtschaft und Erosion bedroht ist. Die Forschung und die Erhaltungsmaßnahmen tragen dazu bei, das Kastell und das Lagerdorf zu schützen.

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Art
römisches Militärlager, Archäologische Stätte, Römisches Bauwerk
Ort
Pförring
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland
Sources:Kastell Pförring (CC0-1.0)

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