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Burg Burg-Gemünden
Burg in Burg-Gemünden, Hessen, Deutschland
Die Burg Burg-Gemünden ist eine mittelalterliche Höhenburg auf einem Basaltkegel mit 241 m ü. NN in der Gemeinde Gemünden im Vogelsbergkreis, Hessen. Sie liegt über der Ohm im Ortsteil Burg-Gemünden und war für den Ort namensgebend. Die Burg stand auf einer strategisch günstigen Position an einer Handelsstraße, was ihre Bedeutung im Mittelalter unterstrich. Die Burg wurde ab 1274 von Landgraf Heinrich I. von Hessen für seine Tochter Mechthild und ihren Gemahl, den Grafen Gottfried VI. von Ziegenhain, wieder aufgebaut. Sie diente als Witwensitz und wurde 1310 in hessischen Besitz übergeben. Im 18. Jahrhundert wurde sie barock umgebaut, wobei die Mauern vergrößert und Fenster sowie Räume hinzugefügt wurden. Ein Wappenmonogramm Ludwigs VIII. aus dem Jahr 1756 ist in der Fassade zu finden. In der Burg sind die alten Umfassungsmauern erhalten, und durch die Erhöhung verfallener Bruchsteinmauern im Burghof wurde die Trennung zwischen Kernburg und Vorburg wieder sichtbar. Der Palas aus der Spätgotik mit steilem Dachstuhl aus dem Jahr 1510 sowie die Zehntscheune aus der Folgezeit sind noch vorhanden. Die Burg war bis in die Nachkriegszeit als Unterkunft genutzt und wurde 1975 in Privatbesitz verkauft.
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- Art
- Burg, Bauwerk
- Ort
- Gemünden (Felda)
- Adresse
- Burggasse 11, 35029 Burg-Gemünden
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
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