📷 Image: Wikimedia Commons
Château de Fère-en-Tardenois
Burg in Frankreich
Das Château de Fère-en-Tardenois ist ein zerstörter Burgfried in der Gemeinde Fère-en-Tardenois im Département Aisne in Frankreich. Die ursprüngliche Burg wurde 1206 begonnen und hatte sieben Türme auf einer riesigen künstlichen Motte. Die Steigung der Motte war mit Sandsteinplatten bedeckt und diente als Vorbild für viele andere Burgen. Im Jahr 1528 baute der Connétable Anne de Montmorency die Burg um und fügte 1555 eine berühmte Renaissance-Brücke mit einer überdachten Galerie hinzu. Die Arbeiten wurden von dem Architekten Jean Bullant und möglicherweise dem Bildhauer Jean Goujon durchgeführt. Das Schloss ist seit 1862 als historisches Monument durch das französische Kulturministerium eingetragen. Es wird von dem Département und einem privaten Unternehmen gemeinsam verwaltet und ist dem Publikum zugänglich. Die Burg ist ein Beispiel für die Entwicklung von Burgen im Laufe der Zeit und beinhaltet Elemente aus verschiedenen Epochen, darunter Renaissance- und Gotikstil. Besucher können die Ruinen der Burg und die Reste der Brücke sowie die Galerie bewundern. Die Lage der Burg auf der Motte bietet einen weiten Ausblick auf die Umgebung. Die Ruinen sind Teil der historischen Landschaft und zeigen die architektonische Entwicklung im französischen Mittelalter. Die Burg ist ein wichtiger Bestandteil der regionalen Geschichte und Kultur.
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- Art
- Burg
- Ort
- Fère-en-Tardenois
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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