Kötzschau

📷 Image: Wikimedia Commons

SaalekreisBezirk Saalekreis

Kötzschau

Ortsteil von Leuna

Kötzschau ist ein Ortsteil der Stadt Leuna im Saalekreis, Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt zwischen Merseburg und Leipzig, an der Grenze zu Sachsen. Ein Bach fließt von Südosten nach Nordwesten durch den Ort und wird im Speicher Schladebach gestaut. Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 1325. Die Saline Kötzschau wurde 1347 erwähnt. Das Dorf brannte mehrfach ab, zuletzt 1604. 1815 fiel der Ort an Preußen, und 1856 wurde der Bahnhof Kötzschau eröffnet, heute ein Eisenbahnmuseum. Kötzschau hat eine Eisenbahnmuseum, das im Bahnhofgebäude untergebracht ist. Der Ort ist auch bekannt für den Elsterfloßgraben, das längste technische Denkmal Europas. In der Gemeinde gibt es ein Landschaftsschutzgebiet und eine Heimatstube. Die Grundschule liegt im Ort, während Sekundarschulen in Bad Dürrenberg oder Merseburg sind. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Bahnstrecke Leipzig–Großkorbetha mit der S-Bahnlinie S6 und die Autobahn A9. Im Ortsteil Schladebach gibt es Gedenksteine für Opfer des Faschismus und Zwangsarbeit. Die Tiefbohrung von 1880 bei Schladebach war bis 1893 der tiefste Bohrungspunkt der Welt. In Kötzschau wurden auch zwei bedeutende Persönlichkeiten geboren, darunter der Theologe Ernst Pfeil und der Illustrator Klaus Thieme. Der Ort ist seit 1991 mit dem niedersächsischen Dorf Clauen verbunden.

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Art
Ortsteil
Ort
Leuna
Seehöhe
114 m

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