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Deutschordenskommende Koblenz
Niederlassung (Kommende) des Deutschen Ordens am Zusammenfluss von Mosel und Rhein in Koblenz
Die Deutschordenskommende Koblenz war eine Niederlassung des Deutschen Ordens am Zusammenfluss der Mosel und Rhein. Sie entstand 1216 und wuchs im 13. Jahrhundert zu einem wichtigen Standort im Westen des Ordens. Die Anlage lag zwischen dem Kaiser-Wilhelm-I.-Denkmal und der Basilika St. Kastor. Sie war bis 1803 bestehend und wurde 1809 aufgelöst. Die Kommende war Teil der Kammerballei Koblenz und besaß Landbesitz, darunter das reichsunmittelbare Dorf Elsen. Die Kommende war bis ins 18. Jahrhundert ein zentraler Ort für den Orden. Sie beherbergte das preußische Staatsarchiv von 1897 bis 1941 und wurde nach Kriegszerstörungen ab 1952 als Ludwig Museum wieder aufgebaut. Das Museum nutzt den Rheinbau und den Blumenhof für Ausstellungen französischer Kunst des 20. Jahrhunderts. Die Anlage ist ein Kulturdenkmal und Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal. Die Anlage umfasste ein Hauptgebäude, den Rheinbau, und mehrere Nebengebäude, die sich hufeisenförmig um einen Hof gruppierten. Die Ordenskirche wurde 1306 geweiht und 1811 abgebrochen. Von den Gebäuden blieben nur Teile erhalten, während andere wie der Ostflügel und die Südwand der ehemaligen Kirche wiederhergestellt wurden. Die Ruinen und Reste der Bauten sind heute Teil des Denkmalschutzes und der touristischen Attraktionen der Altstadt.
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- Art
- Kloster, In commendam, Ballei, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Koblenz
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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