📷 Image: Wikimedia Commons
St. Ursula
Kirchengebäude in Freiburg im Breisgau
St. Ursula ist eine alt-katholische Kirche im Bezirk Altstadt-Mitte von Freiburg im Breisgau. Sie gehört zum Kloster der Gesellschaft der heiligen Ursula von Anne de Xainctonge und wurde 1710 als Kirche des „Schwarzen Klosters“ errichtet. Die Kirche war ursprünglich dem Heiligsten Herzen Jesu und der heiligen Jungfrau Maria vom Schnee geweiht. Sie steht im Nordflügel des dreistöckigen Klosterkomplexes und ist durch ihre architektonischen Merkmale wie Dachreiter, Fensterachsen und Portale erkennbar. Die Kirche ist ein Zeugnis der pädagogischen Tradition der Schwestern der Gesellschaft der heiligen Ursula von Anne de Xainctonge. Sie wurde 1710 als Kirche des Tochterklosters in Freiburg errichtet und überstand die Säkularisation sowie den Zweiten Weltkrieg. Die pädagogische Arbeit lebt heute im St.-Ursula-Gymnasium und den St. Ursula-Schulen fort. Die Kirche wurde mehrfach renoviert, zuletzt 1997–1998, und die Baugeschichte wurde von Hermann Brommer erforscht. Die Kirche besitzt eine reiche Ausstattung, darunter Deckengemälde mit Rococoornamenten und Bildmedaillons mit religiösen Symbolen. Der Hochaltar, von Johann Bargers Hand, zeigt das Maria-Schnee-Wunder und wurde vermutlich von der ersten Oberin Cäcilia Hirt gestiftet. Der Tabernakel, ein zierlicher Rokokotabernakel von Matthias Faller, steht im Kontrast zum Hochaltar. Die Kirche ist ein Ort der Geschichte und der spirituellen Tradition der Schwestern.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Freiburg im Breisgau
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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