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Valle Maggia
Tal in der Schweiz
Das Maggiatal, auch als Valle Maggia bekannt, ist ein Tal im Kanton Tessin, durchflossen von dem Fluss Maggia. Es erstreckt sich von Locarno am Lago Maggiore bis nach Norden und wird von den Seitentälern Bavonatal und Val Lavizzara gebildet. Die Talsohle und Nebentäler liegen im Bezirk Vallemaggia. Zu den größeren Gemeinden zählen Lavizzara, Avegno-Gordevio, Maggia und Cevio. Das Tal hat eine reiche Geschichte, die bis in die Kupferzeit zurückreicht. In römischer Zeit entstanden bereits Terrassen und Kulturlandschaften. Im 14. Jahrhundert bildeten verschiedene Dörfer Verwaltungseinheiten, und 1403 gründeten sie einen unabhängigen Gerichtsbezirk. Im 19. Jahrhundert wanderten viele Familien aufgrund von Katastrophen und wirtschaftlicher Not nach Australien und Amerika aus. 2024 wurden durch Unwetter acht Todesopfer und Schäden im Millionenbereich verursacht. Das Maggiatal ist ein beliebtes Wander- und Klettergebiet mit Felsformationen und Klettergärten. Die Wanderungen und Klettereien sind häufig wetterstabil und können bereits im Frühjahr oder Spätsommer durchgeführt werden. Die Region ist auch für ihre traditionelle Steinverarbeitung bekannt, wobei ein grauer Gneis und Marmor aus dem Pecciatal in der Gemeinde Lavizzara besonders bedeutsam sind.
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- Art
- Tal
- Ort
- Kanton Tessin
- Seehöhe
- 809 m
Nearby
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