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Abtei Grüssau
Abtei der Beuroner Kongregation
Die Abtei Grüssau ist ein Benediktinerkloster, das 1947 in Bad Wimpfen gegründet wurde. Sie entstand aus Mönchen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus Schlesien vertrieben wurden. Zunächst war das Kloster im ehemaligen Ritterstift in Bad Wimpfen untergebracht, bis der Sitz 2004 nach Neuburg bei Heidelberg verlegt wurde. Die Abtei war Teil der Beuroner Kongregation und nutzte Gebäude wie die Stiftskirche St. Peter. Die Abtei Grüssau war bis 2004 in Bad Wimpfen ansässig und leistete seelsorgerische Arbeit in der Region. Sie betreute Pfarrkirchen, Krankenhäuser und organisierte Pastoralreisen, insbesondere für schlesische Heimatvertriebene. Die Abtei war auch für kulturelle Aktivitäten wie Tagungen und Gildenveranstaltungen bekannt. Die Stiftskirche wurde mehrfach renoviert und wurde zu einem beliebten Besuchsort für kunsthistorisches Interesse. In der Abtei wurden Räume wie der Kreuzgang und der Stiftsspeicher genutzt. Später wurden weitere Gebäude wie die Klosterbibliothek, Sakristei und Gästehaus errichtet. Das Kloster war bis 2007 als Bildungs- und Begegnungshaus aktiv, ehe die Malteser die Trägerschaft übernahmen. Heute ist das Gelände auch Sitz der Bezirksgeschäftsstelle des Malteser Hilfsdienstes und einer Jugendhilfeeinrichtung.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Bad Wimpfen
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