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Mátra
Gebirgszug
Das Mátra-Gebirge liegt im Komitat Heves in Nordungarn und umfasst etwa 900 km². Es ist ein Mittelgebirge, das zwischen den Flüssen Zagyva und Tarna gelegen ist. Die Gesteine bestehen hauptsächlich aus Andesit aus dem Miozän, der über dem Rhyolithischen Tuff des pannonischen Beckens liegt. Die höchste Erhebung ist der Kékes mit 1014 Metern, der der höchste Berg Ungarns ist. Im Osten grenzt das Bükk an, im Westen das Hügelland von Cserhát. Das Gebirge war ein bedeutender Bergbauort mit mehreren Bergwerken, darunter das Gyöngyösoroszi-Bergwerk, das bis 1987 betrieben wurde. Hier wurden Zink, Blei und andere Metalle gefördert. Die Bergwerke führten zu Umweltproblemen, wie erhöhten Schwermetallwerten und Schlämmverschmutzungen. Heute ist der Tourismus und der Weinbau die wichtigste Wirtschaftsbranche. Bekannte Luftkurorte und Heilbäder sowie Kanu- und Seen-aktivitäten ziehen Besucher an. In der Region werden vor allem auf Rhyolith- und Lössböden Weine ausgebaut, wie Traminer und Muskateller. Die Gemeinden wie Gyöngyös, Mátraháza und Mátrafüred sind touristisch gut erschlossen. Die Landschaft wird durch Seen und Wälder geprägt, und die Region ist bekannt für ihre Weine, darunter der Kekfrankos und der Lindenblättrige aus Debrő. Die kulturelle Geschichte des Gebirges umfasst paläolithische Fundstellen und neolithische Quarzite.
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- Art
- Gebirge, Natura-2000-Schutzgebiet
- Ort
- Komitat Heves
- Denkmalstatus
- Natura-2000-Schutzgebiet
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