Wiesensee

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WesterwaldkreisBezirk Westerwaldkreis

Wiesensee

Stausee im Westerwald

Der Wiesensee war ein künstlich angelegter Weiher im Westerwaldkreis, der 1971 aufgestaut wurde. Er lag im Gebiet der Orte Stahlhofen am Wiesensee, Pottum und Winnen. Der Weiher war etwa 80 ha groß und wurde hauptsächlich für die Freizeitnutzung freigegeben. Ein kleiner Bereich im Südosten gehört zum Naturschutzgebiet Seebachtal. Zuflüsse waren der Hüttenbach und der Seebach. Der Weiher war ein beliebtes Naherholungsgebiet mit Freizeiteinrichtungen wie einem Naturfreibad, einem Segelhafen, einer Uferpromenade, einem Golfplatz und einem Hotel. Ein bewirtschaftetes Floß verkehrte regelmäßig auf dem Weiher. Die Verlandung und Algenbefall gefährdeten den Zustand des Sees, weshalb Planungen zur Entschlammung und Flächenverkleinerung angestellt wurden. Der Weiher trocknete 2023 aus und wird voraussichtlich 2027 wieder angestaut. Der Wiesensee war ein beliebter Ort für Wanderer, Segler und Windsurfer. Ein 6,5 km langer Rundwanderweg führte um den See. Regelmäßige Veranstaltungen wie die jährliche Fischung und Segelregatten des Segelclubs „Wällerwind“ Pottum standen auf dem Programm. Der See war zudem Schauplatz von Dreharbeiten für eine Serie und beherbergte die tschechische Nationalmannschaft während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006.

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Art
Stausee
Ort
Westerwaldkreis
Seehöhe
409 m

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