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Gräfendorf
Gemeinde im Landkreis Main-Spessart in Deutschland
Gräfendorf liegt im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart, im Tal der Fränkischen Saale, an der Grenze zwischen Spessart und Rhön. Der Hauptort ist zwischen Gemünden am Main und Hammelburg gelegen und gehört zu den am dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands. Die Gemeinde besteht aus acht Gemeindeteilen, darunter Pfarrdörfer und Kirchdörfer, und wird von mehreren Gemarkungen umschlossen. Die Nachbargemeinden umfassen verschiedene Orte im Raum. Der Name Gräfendorf leitet sich von den mittelhochdeutschen Wörtern „grêve“ und „dorf“ ab, was „Graf“ und „Dorf“ bedeutet. Historisch war der Ort Teil des Freiherren von Thüngen und des Würzburger Juliusspitals. Die religiöse Geschichte ist geprägt von dem Einfluss der Katholischen Pfarrei St. Wolfgang und der späteren Reformation. Die Gemeinde wurde 1978 durch die Eingemeindung mehrerer Dörfer zur heutigen Form zusammengefasst. Gräfendorf ist bekannt für seine barocken Kirchen in Michelau, Schonderfeld und Wolfsmünster sowie das Thüngenschloss von 1584. Die Gemeinde verfügt über mehrere Vereine, darunter den SV 1921 Gräfendorf und die Musikvereine. Die Infrastruktur umfasst eine Bahnverbindung über die Erfurter Bahn und eine Kletterwand an einem Steinpfeiler der nicht fertiggestellten Reichsautobahn Strecke 46. Die Bildungseinrichtungen umfassen eine Volksschule und mehrere Kindergärten.
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- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Main-Spessart
- Seehöhe
- 333 m
- Website
- http://www.graefendorf.de
Nearby
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